Sturmtief Pius – März 2025
Sturmtief Pius traf im März 2025 die norddeutsche Tiefebene mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Besonders betroffen waren Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Tausende Haushalte waren stundenlang ohne Strom.
Was gut funktionierte
Viele Kommunen hatten aus früheren Sturmschäden gelernt und Notfallpläne aktualisiert. Feuerwehr und THW reagierten schnell.
Was nicht so gut funktionierte
Kommunikation
Warn-Apps (NINA, Katwarn) funktionierten gut – aber viele Menschen hatten sie nicht installiert oder die Benachrichtigungen deaktiviert.
Vorräte
Supermärkte wurden vor dem Sturm gestürmt. Wer spät kam, stand vor leeren Regalen.
Kellerlagerung
Sturmbedingter Druckanstieg trieb Grundwasser in Keller. Wer dort Vorräte hatte, verlor einiges.
Unsere Learnings
1. Warn-Apps installieren und konfigurieren
NINA (Bundesamt für Bevölkerungsschutz) und Katwarn auf dem Smartphone einrichten. Benachrichtigungen aktivieren!
2. Vorrat vor der Saison auffüllen
Herbst-/Wintersaison = Sturmsaison. September/Oktober ist der beste Zeitpunkt, den Notvorrat zu überprüfen.
3. Höher lagern
Gitterroste unter Lagerregalen oder Kellerregale über 30 cm Bodenhöhe schützen vor eindringendem Wasser.
4. Notfall-Ausrüstung prüfen
Taschenlampen, Batterien, Powerbanks – kurz vor der Sturmsaison auf Funktionsfähigkeit prüfen.
Fazit
Stürme sind in Norddeutschland kein Ausnahmeereignis. Wer sich regelmäßig vorbereitet, ist nicht auf das Glück angewiesen.
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