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Sturmtief Pius über Norddeutschland: Was wir gelernt haben

Sturmtief Pius sorgte im März 2025 für Stromausfälle und Schäden in Norddeutschland. Unsere Analyse der wichtigsten Vorsorge-Maßnahmen.

SAFELIX Team28. März 20256 Min. Lesezeit

Sturmtief Pius – März 2025

Sturmtief Pius traf im März 2025 die norddeutsche Tiefebene mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Besonders betroffen waren Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Tausende Haushalte waren stundenlang ohne Strom.

Was gut funktionierte

Viele Kommunen hatten aus früheren Sturmschäden gelernt und Notfallpläne aktualisiert. Feuerwehr und THW reagierten schnell.

Was nicht so gut funktionierte

Kommunikation

Warn-Apps (NINA, Katwarn) funktionierten gut – aber viele Menschen hatten sie nicht installiert oder die Benachrichtigungen deaktiviert.

Vorräte

Supermärkte wurden vor dem Sturm gestürmt. Wer spät kam, stand vor leeren Regalen.

Kellerlagerung

Sturmbedingter Druckanstieg trieb Grundwasser in Keller. Wer dort Vorräte hatte, verlor einiges.

Unsere Learnings

1. Warn-Apps installieren und konfigurieren

NINA (Bundesamt für Bevölkerungsschutz) und Katwarn auf dem Smartphone einrichten. Benachrichtigungen aktivieren!

2. Vorrat vor der Saison auffüllen

Herbst-/Wintersaison = Sturmsaison. September/Oktober ist der beste Zeitpunkt, den Notvorrat zu überprüfen.

3. Höher lagern

Gitterroste unter Lagerregalen oder Kellerregale über 30 cm Bodenhöhe schützen vor eindringendem Wasser.

4. Notfall-Ausrüstung prüfen

Taschenlampen, Batterien, Powerbanks – kurz vor der Sturmsaison auf Funktionsfähigkeit prüfen.

Fazit

Stürme sind in Norddeutschland kein Ausnahmeereignis. Wer sich regelmäßig vorbereitet, ist nicht auf das Glück angewiesen.

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